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Verletzung der Rechte an geistigem Eigentum kostet Milliarden

Die EU hat einen Bericht über den Schutz und die Durchsetzung der Rechte an geistigem Eigentum in Drittländern veröffentlicht – mit besorgniserregenden Ergebnissen.

Umsatzeinbußen in Milliardenhöhe und die Gefährdung von Tausenden Arbeitsplätzen: Das sind die Folgen der Verletzung der Rechte am geistigen Eigentum der EU-Unternehmen. Dabei sei der Schutz etwa von Marken, Patenten oder geografischen Angaben für das Wirtschaftswachstum der EU, ihre Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit von entscheidender Bedeutung, hieß es.

Der EU-Bericht zeigt auf, dass mehr als 80 Prozent der von den EU-Zollbehörden beschlagnahmten nachgeahmten Waren und Raubkopien aus China und Hongkong stammen. Die gesammelten Informationen sollen helfen, die Unternehmen und Arbeitnehmer in der EU effizienter vor Verletzungen des geistigen Eigentums wie Nachahmungen oder Urheberrechtspiraterie zu schützen.

Ein hohes Schutzniveau für geistiges Eigentum sei ein Standardelement aller EU-Handelsabkommen. Die Kommission suche zudem den Dialog mit wichtigen Ländern und Regionen wie China, Lateinamerika, Südostasien oder Afrika. In den vergangenen zwei Jahren wurden zudem etwa bereits Sensibilisierungsseminare für Kleinunternehmen und Schulungen von Zollbeamten, Richtern und der Polizei durchgeführt. Außerdem wurden Patentprüfer ausgebildet.

(EU / STB Web)

Artikel vom 13.01.2020