Home | Mittwoch, 24.01.2018

News aus Steuern, Wirtschaft und Recht

Erbschaftssteuergesetz 2009 muss auf "Altfälle" weiter angewandt werden

[23.01.2018] Das Finanzgericht Hamburg hat auf die bisherige Rechtsprechung verwiesen, wonach das Gesetz, das das Bundesverfassungsgericht für unvereinbar mit Artikel 3 des Grundgesetzes erklärt hatte, auf Altfälle weiterhin anzuwenden ist.

Aufteilung bleibt Aufteilung

[23.01.2018] Ein Ehegatte kann seinen Antrag auf Beschränkung der Vollstreckung durch Aufteilungsbescheid grundsätzlich nicht zurücknehmen - auch dann nicht, wenn sich dies im Nachhinein als nachteilig herausstellt. Das hat das Hessische Finanzgericht entschieden.

Geldvermögensbildung der privaten Haushalte in Deutschland

[19.01.2018] Zum Ende des dritten Quartals 2017 belief sich das Geldvermögen der privaten Haushalte auf 5.779 Milliarden (bzw. 5,779 Billionen) Euro. Damit stieg es gegenüber dem zweiten Quartal 2017 um 66 Mrd. Euro (plus 1,2 Prozent). Dies teilte die Deutsche Bundesbank mit.

E-Bilanz: Anspruch auf Verzicht der Fernübertragung wegen Ausspähungsrisikos?

[19.01.2018] Das Schleswig-Holsteinische Finanzgericht (FG) hat entschieden, dass es das Finanzamt im Fall eines Unternehmens für Sicherheitstechnik zurecht abgelehnt hat, auf die elektronische Übermittlung der E-Bilanz zu verzichten. Das Unternehmen befürchtet das Ausspähen von Daten durch die Konkurrenz, konnte jedoch keine konkrete Sicherheitslücke benennen. Gegen das Urteil wurde Revision eingelegt.

Spendenrechtliche Beurteilung von "Crowdfunding"

[15.01.2018] Ein aktuelles BMF-Schreiben regelt die spendenrechtliche Beurteilung der unterschiedlichen Erscheinungsformen des Crowdfunding. Dieses bezeichnet eine verbreitete Möglichkeit der Mittelakquise unter Nutzung internetbasierter Strukturen, die die Beteiligung einer Vielzahl von Personen zur Finanzierung einzelner Projekte vorsieht.

Einnahmen-Überschuss-Rechnung: Keine Pflicht zur Vergabe lückenlos fortlaufender Rechnungsnummern

[15.01.2018] Verwendet ein Unternehmer keine lückenlos fortlaufenden Rechnungsnummern, so berechtigt dies alleine das Finanzamt nicht zur Erhöhung des Gewinns durch Schätzung eines "Un"-Sicherheitszuschlags. Dies hat das Finanzgericht (FG) Köln für den Fall der Gewinnermittlung durch Einnahmen-Überschuss-Rechnung entschieden.

Bundesfinanzhof präzisiert Rechtsprechung zum Ausbildungsende im Kindergeldrecht

[12.01.2018] Die Kindergeldgewährung aufgrund einer Berufsausbildung endet nicht bereits mit der Bekanntgabe des Ergebnisses einer Abschlussprüfung, sondern erst mit dem späteren Ablauf der gesetzlich festgelegten Ausbildungszeit. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden.

Aufbewahrung von Belegen: Wer, welche und wie lange?

[09.01.2018] Mit der Steuererklärung des Jahres 2017 müssen Steuerzahler dem Finanzamt keine Belege mehr einreichen. Es gilt künftig der Grundsatz, dass Belege nur noch dann vorgelegt werden müssen, wenn das Finanzamt dazu auffordert. Doch wie lange muss bzw. sollte wer welche Belege aufbewahren?

Neuregelungen für den Finanzmarkt: Mehr Transparenz und Anlegerschutz

[05.01.2018] Mit der Umsetzung der Finanzmarktrichtlinie MiFID II traten Anfang Januar 2018 für die Finanzmärkte zahlreiche neue Vorgaben auf europäischer und nationaler Ebene in Kraft. Für Kunden soll insbesondere der Anlegerschutz gestärkt werden, wie die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) mitteilt.

Aufwendungen für künstliche Befruchtung auch in gleichgeschlechtlicher Partnerschaft steuerlich abzugsfähig

[03.01.2018] Aufwendungen einer empfängnisunfähigen Frau für eine heterologe künstliche Befruchtung führen nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) zu einer außergewöhnlichen Belastung - und zwar auch dann, wenn die Frau in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft lebt.